Das Arbeitsgesetz der Schweiz (ArG) regelt die Arbeitsbedingungen von Arbeitnehmenden und dient dem Schutz von Gesundheit, Sicherheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Es legt verbindliche Vorgaben zu Arbeits- und Ruhezeiten, Pausen, Nacht- und Sonntagsarbeit sowie zum Jugendarbeitsschutz fest. Für Unternehmen bildet das Arbeitsgesetz die rechtliche Grundlage einer konformen Arbeitsorganisation.
Welche Bereiche regelt das Arbeitsgesetz?
Das Arbeitsgesetz gilt für die meisten privaten und öffentlichen Betriebe in der Schweiz. Es definiert unter anderem:
- die maximale tägliche und wöchentliche Arbeitszeit,
- obligatorische Ruhezeiten und Pausen,
- Bedingungen für Überstunden,
- Regelungen zur Nacht- und Sonntagsarbeit,
- Anforderungen an den Gesundheitsschutz.
Arbeitgeber tragen die Verantwortung, diese Vorgaben einzuhalten und deren Umsetzung nachweisen zu können.
Bedeutung für HR und Unternehmen
In der Praxis bedeutet das Arbeitsgesetz einen hohen organisatorischen Anspruch. Arbeitszeiten müssen korrekt erfasst, Pausen eingehalten und Abweichungen dokumentiert werden. Gerade bei flexiblen Arbeitsmodellen steigt die Komplexität der gesetzlichen Anforderungen.
Arbeitsgesetz und digitale Zeiterfassung
Mit einer HR- und Zeiterfassungslösung wie Kelio stellen Unternehmen sicher, dass Arbeitszeiten gesetzeskonform dokumentiert werden. Automatische Kontrollen, transparente Auswertungen und eine zentrale Datenbasis erleichtern die Einhaltung des Schweizer Arbeitsgesetzes und entlasten HR-Teams nachhaltig.